Ein Risiko verbleibt: WDVS-Anschlüsse an Fassadenbauteilen

Von Planern und Auftraggebern wird immer wieder – meist aus gestalterischen Gründen – vorgesehen, Bauelemente wie zum Beispiel Fenster, Türen oder Metalllaibungen in einer Ebene mit der Fassadenfläche (putzbündig) anzuschließen oder über die Putzoberflächen auskragend einzubauen. Die nunmehr veröffentlichten technischen Hinweise sollen Planer, Auftraggeber und Ausführende für die Probleme solcher Anschlussarten sensibilisieren.

Ein Risiko verbleibt: WDVS-Anschlüsse an Fassadenbauteilen, © Dr. Bodo Buecher
Ein Risiko verbleibt: WDVS-Anschlüsse an Fassadenbauteilen, © Dr. Bodo Buecher

WDVS-Anschlüsse an Fassadenbauteilen

Die aus diesen Konstruktionen resultierenden Anschlüsse der Bauteile/Bauelemente an Wärmedämm-Verbundsystemen widersprechen den allgemein anerkannten Regeln der Technik und dem bewährten Prinzip des konstruktiven Witterungsschutzes (z.B. Laibungen, Abdeckungen). Sie sind daher besonders durch Witterung belastet und aufgrund der vorliegenden Erfahrungen erhöht schadensanfällig. Eine in der Praxis bewährte, von Wissenschaft und Technik allgemein anerkannte und handwerklich sicher ausführbare Standardlösung gibt es derzeit nicht.

Die nunmehr vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, vom Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. und vom Industrieverband WerkMörtel e.V. veröffentlichten technischen Hinweise sollen Planer, Auftraggeber und Ausführende für die Probleme solcher Anschlussarten sensibilisieren.

Für weitere Informationen können Sie sich hier die PDF mit technischen Hinweisen herunterladen.

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