Flyer drucken: So können Maler interessante Flyer gestalten

In Sachen Werbung ist noch kein Malermeister vom Himmel gefallen. Damit aber die Zahl der eingehenden Aufträge nicht fällt, muss man dem Glück ein wenig nachhelfen und potenzielle Neukunden auf den Betrieb aufmerksam machen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Im dritten Teil unseres Lehrgangs Drucksachen stellen wir Ihnen das Flyer-Drucken vor. Das klassische Flyer ist eines der ältesten Werbemittel – und nach wie vor ein Renner. Auch für Maler und Lackierer ist der Flyer die richtige Werbung.

Werbung für Maler und Lackierer: Der Flyer
Werbung für Maler und Lackierer: Der Flyer

Angebotsflyer, Aktionsflyer und Gutschein-Rabatte

Überlegen Sie sich zunächst einmal, mit was für einem Angebot Sie überzeugen möchten. Bieten Sie dabei Dienste an, die Ihnen besonders gut liegen, denn Sie wollen sich ja von Ihrer Schokoladenseite präsentieren. Beherrschen Sie eine besondere Art der Fassadengestaltung? Dann sagen Sie das auch. Wollen Sie es sich leisten, Neukunden einen Rabatt anzubieten? Dann ist das sicherlich eine hervorragende Idee. Denn gerade mit Letzterem kommen wir in die Abteilung interessanter Angebots- bzw. Aktionsflyer.

Der Endverbraucher liebt Rabatte, daher wird er Ihren Angebotsflyer, auf dem Sie beispielsweise einen Neukundenrabatt bewerben, dankend annehmen. Oder Sie können den Flyer für eine Gutscheinaktion einsetzen: „Umzugs-Aktion: Bei Vorlage dieses Gutscheins gibt`s den ersten Raum umsonst gestrichen!“

Aber seien Sie vorsichtig: Übernehmen Sie sich nicht mit Rabatten, denn immerhin müssen Sie ja auch anständig für Ihre Arbeit bezahlt werden.

Angebot gestalten und „verpacken“

Bedenken Sie, dass der Interessent nicht viel Zeit darauf verwendet, ein unbekanntes Angebot zu studieren. Der Flyer muss ihn also innerhalb weniger Sekunden folgende Informationen liefern: Was ist das Angebot, was wird es mich kosten und warum soll ich ausgerechnet zu diesem Malermeister gehen?

Wenn das Angebot dann erst einmal steht, werden Sie merken, dass die eigentliche Hürde erst kommt: Wie präsentiere ich es auf meinem Flyer? Machen Sie sich ruhig ein paar Tage Gedanken dazu. Vielleicht fällt Ihnen ja was Gutes ein: Eine lustige Bildidee oder ein witziger, einprägsamer Spruch?

Wenn Sie die Gestaltung und den Druck an eine Werbeagentur geben, können Sie einiges an Kosten sparen, wenn Sie bereits ein fertiges Konzept für den Flyer liefern. Ansonsten würde die Agentur dann einen Werbetexter beauftragen, der die Konzeptionierung übernimmt und etwas Schönes aus Ihrem Angebot macht.

Flyer: Das muss drauf

Wenn ein potentieller Kunde Ihren Zettel in den Händen hält und ihn das Angebot schier umwirft, wäre es optimal, wenn er Ihre Telefonnummer nicht erst lange suchen muss. Verstecken Sie also nicht Ihre Kontaktdaten, sondern zeigen Sie auf dem Flyer deutlich, wie man Sie am schnellsten erreichen kann. Dazu animierend verpackt, können Sie Ihre Kontaktdaten dann direkt unter das Angebot platzieren. Sätze wie „Anruf genügt, Email auch!“ zeigen dem Interessenten, wie leicht es ist, Sie zu engagieren.

Was bei der Gestaltung zu vermeiden ist

Das Angebot muss sofort ersichtlich sein, hüten Sie sich daher vor zu langen Sätzen. Verschachtelte Satzkonstruktionen haben nichts auf einem Flyer zu suchen. Erläuterungen zur Firmengeschichte oder eine Ausarbeitung der Firmenphilosophie sind Informationsballast und ebenfalls tabu. Was Sie auch vermeiden sollten, sind tiefsinnige Kreativkonzepte, über die man erst nachdenken muss oder die schlimmstenfalls nur Sie alleine verstehen. Falls Sie eine Idee für einen Flyer haben, dann lassen Sie diese von Freunden und Bekannten testen. Am besten ist es, für den kreativeren Flyer eine professionelle Werbeagentur zu beauftragen.

Achtung: Verbindlichkeit von Angeboten

Als Malermeister werden Sie es schon wissen, trotzdem weisen wir gerne darauf hin: Ein Angebot ist eine verbindliche Zusage für eine Dienstleistung zum versprochenen Preis. Zudem gilt es zunächst einmal als zeitlich unbegrenzt, wenn kein Ablaufdatum erwähnt wird. Überlegen Sie daher genau, wie lange das Angebot stehen soll und schreiben Sie das Aktionsende mit auf den Angebotsflyer drauf. Sie werden sonst staunen, was Endkunden nicht alles „ausgraben“, wenn es um günstige Preise geht. Auch bei der Beschreibung des Angebots sollten Missverständnisse ausgeschlossen sein. Definieren Sie genau, in welchem Umfang Sie die beworbene Leistung anbieten möchten. 

Das Verteilen: Wer bringt die gedruckten Flugblätter unter die Menschen?

Bei der Planung und Konzeption wird oft nicht bedacht, dass der Flyer letztendlich auch verteilt werden muss. Gerade Flyer werden gerne in 1000er-Auflagen produziert, sodass hier einiges zusammenkommt. Sie können natürlich selber von Haustür zur Haustür gehen und damit die Briefkästen füllen, aber alleine werden Sie die Arbeit kaum bewerkstelligen können. Dazu haben Sie als Malermeister einfach nicht die Zeit. Vielleicht übernimmt einer Ihrer Lehrlinge die Aufgabe oder Sie fragen einfach in Ihrer Verwandtschaft, ob nicht vielleicht ein Neffe gegen eine kleine Aufbesserung des Taschengelds in Frage käme.

Wo darf ich eigentlich Flyer verteilen?

Werfen Sie bitte Ihre Flyer nicht in Briefkästen, auf denen sich Hinweise zur Werbeunterlassung befinden. Das Verteilen auf Messen und anderen Veranstaltungen sollten Sie mit dem Veranstalter abklären. Lassen Sie sich hierzu die Erlaubnis schriftlich geben. Ansonsten kann es sein, dass man Ihnen den Auslageplatz in Rechnung stellt. Selbiges gilt für Läden, Supermärkte und Fachgeschäfte jeglicher Art.

Ansonsten ist es eine gute Idee, die Flyer überall dort auszulegen, wo sich geneigtes Publikum befindet: Auf Bau- und Gestaltungsmessen, in Möbelgeschäften und Baumärkten. Vergessen Sie auch die Nachbarschaft nicht, denn das Auslegen von Werbezetteln ist auch in hochfrequentierten Ladenlokalen wie Imbissbuden und Bäckereien üblich.

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