Handwerksbetriebe bringen Praxiswissen, Wissenschaftler liefern Grundlagenforschung: Gemeinsam entwickeln sie Lösungen weiter, die den Betriebsalltag revolutionieren.
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Wissenschaft macht Handwerk noch stärker und Handwerk macht Forschung praxistauglich. Der Seifriz-Transferpreis Handwerk + Wissenschaft zeigt: Innovation entsteht dort, wo praktisches Können und wissenschaftliche Expertise verschmelzen. Die prämierten Projekte beweisen, wie der Wissenstransfer funktioniert – mit messbarem Erfolg für beide Seiten. Im Vorfeld von ZUKUNFT HANDWERK werden Gemeinschaftsprojekte ausgezeichnet, die:
Zusätzlich vergibt die Jury den Sonderpreis für ganzheitliche Nachhaltigkeit an Betriebe, die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte vereinen.
Die Gewinner der drei Hauptpreise erhalten insgesamt 15.000 Euro - und darüber hinaus danach eine einzigartige Plattform: Während ZUKUNFT HANDWERK präsentieren sie ihre Projekte live vor Fachpublikum aus Handwerk, Wirtschaft und Politik. Zusätzlich machen ein Stand sowie ein Porträt im „handwerk magazin" die Innovationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. „Die Teilnehmer sind echte Handwerkerinnen und Handwerker – und sie zeigen Spitzenleistungen", freut sich Dieter Dohr, Geschäftsführer der Gesellschaft für Handwerksmessen mbH und Mitglied der Jury. „Der Seifriz-Preis macht erlebbar, welche Kraft in der Verbindung von Werkbank und Wissenschaft steckt." Parallel zu ZUKUNFT HANDWERK vom 04. bis 05. März können alle Teilnehmer des Wettbewerbs ihre Projekte während der Internationalen Handwerksmesse (04. – 08. März 2026) an einem Stand auf der Sonderschau „Innovation gewinnt" präsentieren.
Der Verein Technologietransfer Handwerk e.V., angeschlossen bei HANDWERK BW – Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V., veranstaltet den Wettbewerb zum Seifriz-Preis gemeinsam mit den Preisstiftern: Holzmann Medien Gruppe, Signal Iduna Gruppe und IKK classic. Vergeben wird der renommierte Innovationspreis seit 34 Jahren. Eine hochkarätige Jury aus elf unabhängigen Experten aus Handwerk, Wissenschaft und Transferförderung bewertet die eingereichten Projekte. Die Bewerbungsfrist endete am 31. Oktober 2025. 19 Bewerbungen aus ganz Deutschland waren eingegangen. Damit wurde das Niveau der Vorjahre gehalten (2024: 21 Bewerbungen) – ein Beleg dafür, dass Betriebe auch in Krisenzeiten lösungsorientiert denken und handeln. In den Folgemonaten wird die Jury-Delegation die Preisträger in ihren Handwerksbetrieben besuchen und die Auszeichnungen überreichen.
ZUKUNFT HANDWERK ist der Kongress für Innovation, Vernetzung, Weiterbildung und Wissensvermittlung für das gesamte Handwerk. Das Veranstaltungsformat bietet der Handwerksbranche eine einzigartige Gelegenheit, durch praxisnahe Einblicke, Vorstellung neuer Technologien und gewerkeübergreifenden Austausch, Lösungen für morgen zu entwickeln. Einmal im Jahr setzt das Handwerk im ICM in München damit aktiv und im persönlichen, konstruktiven Dialog mit Industrie, Organisation und Politik Impulse für eine nachhaltige und fortschrittliche Entwicklung aller Gewerke.
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