Neue Urlaubsregelung für Maler und Lackierer

Seit Jahresbeginn gilt eine neue Urlaubsregelung im Maler- und Lackiererhandwerk. Während bis dato das Alter der Beschäftigten maßgeblich war, bestimmt nun die Gewerbezugehörigkeit die Höhe des Anspruchs. Der nun festgelegte Anspruch beträgt laut Bundesverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz nun 25 Arbeitstage. Bei einer Gewerbezugehörigkeit von zwölf Jahren stehen den Arbeitnehmern 28 Tage zu und nach 22 Jahren gelten 30 Arbeitstage.

Strandfoto: Neue Urlaubsregelung für Maler und Lackierer
Seit Anfang 2017 gelten neue Regeln beim Urlaubsanspruch für Maler und Lackierer. Malerpraxis informiert, was sich geändert hat.

"Für Maler und Lackierer: Neuer Kurs ab Januar "

Für die Gewerbezugehörigkeit ist der Beschäftigungszeitraum in Maler- und Lackiererbetrieben maßgeblich, wobei Ausbildungszeiten keine Berücksichtigung finden. Lag in einem Kalenderjahr eine Beschäftigung in einem Maler- und Lackiererbetrieb von mindestens 6 Monaten vor, gilt dies als volles Jahr für die Gewerbezugehörig- keit. Im Urlaubskassenverfahren zählten die Zeiträume, die sich anhand der Lohnnachweiskarte der Urlaubskasse nachweisen lassen.

Grund für die Neuregelung ist, dass Rechtssicherheit für die Betriebe geschaffen werden sollte, da in der Vergangenheit angezweifelt wurde, ob der Urlaubanspruch nach dem Alter der Beschäftigten zu bemessen sei.

Im Zuge der Neuregelung stieg im Oktober für Betriebe der Beitrag zur Urlaubskasse von 12,1 Prozent auf 12,45 Prozent, da der alte Beitragssatz seit Jahren schon nicht mehr ausreiche. In den Jahren 2014 und 2016 solle er jedoch wieder sinken.

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