Farbe für jeden Ort Teil 3

Die ideale Atmosphäre für den Arbeitsplatz

Farben werden in ihrer Wirkung oft unterschätzt, dennoch beeinflussen sie unbewusst unsere Konzentration, Kommunikation sowie unser Denken. Im dritten Teil unserer Reihe „Farbe für jeden Ort“ widmen wir uns der Farbgestaltung in Büroräumen und am Arbeitsplatz. Worauf hier zu achten ist und wie die Gestaltung auch das Firmen-Image widerspiegeln kann, erklären wir hier.

Weiße, triste Wände, schlichte Möbel und grauer Boden – so muss ein Büro nicht aussehen, denn die richtige Farbstimmung kann einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden, die Psyche und die Motivation der Mitarbeiter haben. Dennoch sind neutrale Farben, wie weiß und grau wichtig und nötig für eine optimale Farbgestaltung. Neutrale Töne sind die perfekte Basis für größere Flächen, farbige Töne als Akzente oder Orientierung runden das Konzept ab und schaffen eine gemütliche Atmosphäre.

Bei der Farbauswahl sollten die verschiedenen Funktionsbereiche berücksichtigt werden. In Korridoren, Treppenhäusern und Sanitärräumen sind farbenfrohe, lebendige Akzente passend. In Besprechungsräumen, der Cafeteria und in Pausenbereichen kann sowohl mit anregenden, als auch mit beruhigenden Farben gearbeitet werden. Abhängig von der Aufenthaltsdauer sollten die Büroräume eher schlicht und ruhig gehalten werden, zum Beispiel in hellen Pastelltönen. Starke Farbkontraste gilt es zu vermeiden, diese erschweren die Konzentration und führen zur Nervosität.

Was bei einem guten Raumkonzept noch berücksichtigt werden sollte, sind die richtigen Lichterverhältnisse und Oberflächenmaterialien. Farben sollten immer bei Tageslicht, als auch bei künstlicher Beleuchtung geprüft werden. In Büroräumen sollten möglichst matte Oberflächen zum Einsatz kommen, um eine Blendung zu vermeiden.

Die richtigen Farben finden

Trotz aller Tipps und Hinweise ist es aber gar nicht so leicht die richtigen Farben auch zu finden. Die Wirkung von verschiedenen Farben kann hier helfen.

Grün und Blau wirkt sich auf die Angestellten ruhig und entspannend aus. Grün reduziert Stress und Blau trägt zu erhöhter Produktivität bei. Dunklere Töne hingegen können ein Gefühl von Traurigkeit auslösen.

Gelb und Orange lösen ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit aus, können aber in hellen Tönen auch mit Hunger, Wut oder Frustration assoziiert werden.

Rot wirkt stimulierend und anregend und kann die Hirnaktivität erhöhen. Sie sollte aber nicht als Hauptfarbe benutzt werden, sondern nur als Sekundärfarbe mit einem neutralen Hauptton. Rot eignet sich zum Beispiel perfekt für Korridore, Kantinen und Aufenthaltsräume. Auch die eigenen Firmenfarben können im Büro Platz finden. Am besten eigenen sich dafür der Empfang oder Besprechungsräume. Hier sollten entweder der exakte Farbton oder Aufhellungsstufen mit korrespondierenden Tönen gewählt werden. Wichtig! Eine Farbgestaltung ist dann authentisch, wenn sie das Image der Firma widerspiegelt. Deshalb sollte vorher gut überlegt werden welcher Charakter vermittelt und welche Atmosphäre geschaffen werden sollen.

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