Erfolgreiche Mundpropaganda

So klappt es mit der Weiterempfehlung

Mundpropaganda steht für die Weitergabe von Informationen oder Empfehlungen im persönlichen Gespräch – eben von Mund zu Mund. Besonders im Marketing kann Mundpropaganda für die Gewinnung neuer Kunden förderlich sein, denn es ist die älteste und ehrlichste Form der Werbung. Wir erklären wie die mündliche Werbung wirklich funktioniert und ob man sie bewusst steuern kann.

Wenn uns etwas gefällt, erzählen wir es weiter – das ist das simple Prinzip der Mundpropaganda. Falls Sie schon zufriedene Kunden haben, hat die Mundpropaganda bei Ihnen wahrscheinlich schon angefangen, ohne dass Sie etwas dafür tun mussten – außer natürlich eine gute Arbeit. Durch den Überdruss an klassischer Werbung in den Medien kommen Werbebotschaften kaum noch beim Publikum an. Dadurch vertrauen immer mehr der Mundpropaganda durch Freunde, Bekannte oder Kollegen. Denn eine begeisterte Empfehlung erreicht beim Publikum deutlich mehr als klassische Werbung.
Leider lässt sich Mundpropaganda nicht aktiv steuern, allerdings kann das Prinzip aber auch perfekt für die gezielte Vermarktung eines Produktes oder einer Dienstleistung eingesetzt werden. Wie das geht? Durch virales Marketing. Dieses Marketing, auch Empfehlungsmarketing genannt, nutzt soziale Netzwerke und Medien, um mit einer ungewöhnlichen und auffallenden Nachricht auf sich oder seine Marke aufmerksam zu machen.
Jede Marketingkampagne bedarf einer sorgfältigen Planung. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihre Marketingkampagne richtig angehen:

Machen Sie es bildlich
Bilder oder Videos sind der ideale Anfang um Ihre Kampagne aufzubauen. Wichtig: Es sollte humorvoll, informativ und überraschend sein, nur dann passt es zum viralen Marketing. Finden Sie ein überzeugendes Video oder Bild und stellen Sie sicher, dass es zu Ihnen und Ihrer Marke oder Firma passt.

Planen Sie Ihre Nachricht
Stellen Sie sicher, dass Ihre Nachricht vom Publikum verstanden wird. Aber Informationen sind nicht alles. Sie müssen emotional sein. Spielen Sie auf Ängste, Hoffnungen, Träume oder Humor an.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe
Um Ihr Publikum zu erreichen, müssen Sie natürlich Ihre Zielgruppe genau kennen. Überlegen Sie gut, was Ihre Zielgruppe anspricht und was nicht.

Halten Sie es einfach
Eine kurze Grafik, ein kleines Video – mehr braucht es nicht. Dann wird Ihre Kampagne auch weitergetragen. Sobald Sie Ihr Publikum haben, können Sie ihm weitere Informationen zukommen lassen.


Bekannte Beispiele für virales Marketing


Eines der ersten Beispiele für virales Marketing war das Werbespiel Moorhuhn, das von der Firma Phenomedia AG für Johnnie Walker entwickelt wurde. In nur kurzer Zeit erreicht das Spiel eine enorme Bekanntheit, die sich auch auf die Marke übertrug. Danach versuchten noch einige Firmen mit Nachfolgern des beliebten Spiels auf sich aufmerksam zu machen, allerdings mit mäßigem Erfolg.

Der Horror-Film „Blair Witch Project“ war 1999 eine Low-Budget-Produktion. Bekannt wurde das Spiel fast ausschließlich durch eine Internet-Kampagne, bei der mit geheimnisvollen und real anmutenden Szenen der Anschein erweckt wurde, dass es sich bei dem Film um eine tatsächliche Begebenheit handle.

Ebenfalls eine der erfolgreichsten Kampagnen viralen Marketings war das YouTube-Video JK Wedding Entrance Dance, mit dem für den Titel Forever von Sänger Chris Brown geworben wurde. 2009 gehörte es zu den meistaufgerufenen YouTube-Videos des Jahres.

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