Rollenbedarf & Zuschnitt

So geht's

Der Rollenbedarf richtet sich zunächst nach der Gesamtfläche der Wand oder Decke. Der Bedarf an Rollen richtet sich aber auch nach der Rollenlänge, der Rollenbreite sowie der Höhe und Breite der zu tapezierenden Fläche. Hier eine Überschlagstabelle, die Ihnen bei der Bedarfsermittlung helfen kann.



Ausgerichtet nach dem Rollenformat 10,05 m x 0,53 m



Natürlich sollte man genügend Verschnitt mit einkalkulieren. Vor allem bei großen Muster-Rapporten werden aus einer normalen Rolle bei durchschnittlicher Raumhöhe 3 Bahnen geschnitten. Die anfallenden Restrollen können über den Fenstern und Türen verwendet werden. Zum Zuschneiden wird die Tapete mit dem Muster nach oben auf dem Tapeziertisch aufgerollt. Inklusive Verschnittzugabe sollte die Bahn ca. 10 cm länger sein als die Raumhöhe.

Ansatzfreie Tapeten

Bei ansatzfreien Tapeten können die Bahnen, ohne Rücksicht auf Rapporte, fortlaufend zugeschnitten werden. Es sollte zusätzlich kontrolliert werden, ob ansatzfrei zugeschnitten werden kann. Hierzu die 2. Bahn an der auf dem Tapeziertisch zugeschnittenen 1. Bahn anlegen. Die Ansatzsymbole mit Rapporthöhenangaben in cm sind auf dem Beilegezettel angegeben. Bei markanten Mustern sollte die Bahn oben mit einem unzerschnittenen Rapport beginnen.





Gerader Ansatz

Bei geradem Ansatz sind alle Bahnen identisch. Beim Zuschneiden der einzelnen Bahnen wird Musterfigur auf Musterfigur gelegt.

Versetzter Ansatz

Durch den versetzten Ansatz verschiebt sich das Muster bei jeder zweiten Bahn entsprechend der Zentimeterangabe auf dem Beilegezettel. Durch Anlegen der versetzten Bahn an der anstoßenden Seite kann der Rapport kontrolliert werden. Die 1., 3., 5. Bahn sind also identisch, die 2., 4., 6. Bahn ebenfalls usw.

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