Marina Maake

Name:
Marina Maake

Alter:
22 Jahre

Wohnort:
Düsseldorf

Ausbildungsbetrieb:
Malermeister Jens Röckendorf

Derzeitiger Betrieb:
Malermeister Jens Röckendorf

Das liebe ich an meinem Beruf:
Ich liebe an meinem Beruf die Vielseitigkeit des Arbeitens, wir bearbeiten nicht nur Wände und Decken, nein wir bearbeiten auch Fußböden und führen Arbeiten an der Fassade durch. Ebenso finde ich es sehr interessant, die verschiedensten Typen von Menschen kennen zu lernen, auf deren Wünsche man sich dann individuell einstellen muss, was zugegeben manchmal viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Künftige Meisterschule:
Meisterschule-Handwerkskammer Düsseldorf

Meine Motivation, den Meister zu machen:
Ich mache den Meister um mich selbst weiter zu bilden, da ich noch nicht lange aus der Schule raus bin hoffe ich, dass mir das auch nicht allzu schwer fallen wird. Außerdem gibt es immer noch, obwohl ich meine Ausbildung als Innungsbeste abgeschlossen habe, ein paar Stimmen, die nicht der Meinung sind, dass ich das schaffe, ich möchte denen und auch mir beweisen, dass ich das kann!

Zukunftspläne:
Den Meister machen

Hobbys:
Reiten

Besondere Stärke:
Meine Kollegen sagen mir nach, ich könne ganz gut Lackieren und auch in stressigen Situationen die Ruhe insoweit bewahren eine Mustertapete fehlerfrei an die Wand zu bringen.

Schwächen:
Ich bin im Zuschneiden von Bodenbelägen nicht besonders, da ich das bisher nur sehr selten gemacht habe. Ich denke aber, dass man, auch wenn einem etwas nicht so gut gelingt, immer wieder daran arbeiten sollte und das werde ich auch weiterhin so halten, denn Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Wie ist Qualität macht Meister für Sie verlaufen?

Der Tag selbst war ein einziges Bauchkribbeln, geschlafen habe ich nicht besonders gut und bis wir im Hotel ankamen war man wie in einer Blase. Vom Hotel aus wurden wir zur Innung gefahren, wo wir sehr nett empfangen wurden und uns der Ablauf erklärt wurde, unsere Begleiter wurden weggeschickt und wir begannen mit der Theorie. Direkt im Anschluss machten wir mit der Praxis weiter, uns wurde gesagt, dass für essen und trinken gesorgt sei, doch wie ich später in Gesprächen mitbekam ging es den meisten Teilnehmern so wie mir, wir waren zu beschäftigt und aufgeregt um zu essen und auch das Trinken geriet völlig in Vergessenheit. Zwischendurch wurden wir zu einem Gespräch gebeten. Als die Zeit abgelaufen war und unsere Begleitpersonen auch wieder da waren, fuhren wir zum Henkelwerk, machten eine super tolle Busführung und genossen einen einmaligen Blick über das gesamte Gelände. Erst am Nachmittag legte sich die Aufregung, um am Abend wieder aufzuflackern. Es war ein sehr toller Abend, wunderbar gemacht, gut durchorganisiert und spannend bis zum Ende. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bis zuletzt nicht damit gerechnet habe, dass ich unter den ersten fünf sein würde. Sagen wir mal so, ich bin einfach nur platt gewesen.

Ich habe bei dem Wettbewerb gelernt, dass man durchaus nicht alle in einer Branche über einen Kamm scheren kann. Es ist durchaus möglich, dass eine Gruppe ruhig und konzentriert arbeiten kann. Das war während meiner Ausbildung leider so gut wie nie möglich. Außerdem hat mich sehr beeindruckt, dass man, obwohl man eigentlich Konkurrent ist, nicht als solcher behandelt wurde sondern jeder mit jedem, soweit man nicht zu viel mit sich selbst zu tun hatte, gesprochen hat und sich mit Werkzeugen oder ähnlichem ausgeholfen hat.

Meine Chancen Botschafterin zu werden habe ich ehrlich gesagt nicht besonders gut aber auch nicht besonders schlecht eingeschätzt. Da mir nicht nur nach meiner Teilnahme an dem Wettbewerb der Innungen klar war, dass es viele sehr gute Absolventen und Absolventinnen gibt, war mir klar, dass das Ganze auf keinen Fall sehr einfach wird. Davon habe ich mich aber nicht beeinflussen lassen. Ich bin eigentlich mit dem Motto an die Sache gegangen: Wenn es klappt super klasse und wenn nicht hast du neue Leute kennen gelernt und einen wunderschönen Tag und Abend gehabt.

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